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20. Juni 2026 · 3 min

Verschiebe nie deinen Stop-Loss (außer in eine Richtung)

Dein Stop-Loss ist ein Vertrag, den du beim Einstieg mit dir selbst schließt, in Ruhe. Ihn mitten im Trade zu verbreitern bricht diesen Vertrag genau dann, wenn du am wenigsten objektiv bist.

Warum Verbreitern tödlich ist

Nähert sich der Preis deinem Stop, kommt die Hoffnung: „Es kommt zurück." Also ziehst du den Stop weiter und riskierst mehr als geplant. Manchmal klappt es, und das ist schlimmer, weil es die Gewohnheit festigt. Irgendwann löscht ein außer Kontrolle geratener Verlust Wochen an Gewinnen aus.

Die einzige akzeptable Verschiebung

Du darfst einen Stop zu deinen Gunsten verschieben: auf Break-even oder um Gewinn zu sichern. Nie gegen dich. Braucht der Trade einen weiteren Stop als geplant, war das Setup falsch; nimm den Verlust und weiter.

Verpflichte dich vorab

Setze deinen Stop vor dem Einstieg und behandle ihn als unantastbar. Ein Journal, das festhält, ob du deinen Stop respektiert hast, macht daraus eine messbare Gewohnheit, eines der Disziplinsignale, die TradeDiscipline verfolgt.

Aus Theorie wird Praxis

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Risikohinweis: TradeDiscipline ist ein Handelstagebuch, ein Werkzeug für Nachverfolgung und Disziplin: weder Broker noch Anlageberater. Der Handel birgt das Risiko eines Kapitalverlusts, unabhängig vom Instrument (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Futures, Forex, Kryptowerte).

Der Handel mit Futures und Forex ist mit erheblichen Risiken verbunden und eignet sich nicht für jeden Anleger. Ein Anleger kann seinen gesamten Einsatz oder mehr als seine ursprüngliche Anlage verlieren. Risikokapital ist Geld, dessen Verlust die finanzielle Sicherheit oder den Lebensstandard nicht gefährdet. Für den Handel sollte ausschließlich Risikokapital eingesetzt werden, und nur wer über ausreichendes Risikokapital verfügt, sollte den Handel in Betracht ziehen. Vergangene Ergebnisse sind nicht zwangsläufig ein Hinweis auf künftige Ergebnisse.